Aktuelles SP Oberhofen

Hier wird über aktuelle Themen der SP Oberhofen berichtet.


Überbauungsordnung Barell-Gut: NEIN zum Vorgehen, das die Rechte der Stimmbevölkerung umgeht

 

Die Vorgabe des Regierungsrats ist klar: In seinem Beschwerdeentscheid vom 3.6.2020 stellt er das Antrags- und Äusserungsrecht der Stimmbevölkerung zur  ÜO Barell-Gut ausdrücklich über die Dringlichkeit des Geschäfts. Trotzdem will der Gemeinderat nun unverzüglich über das Geschäft abstimmen, gestützt auf eine Covid-Allgemeinverfügung des Regierungsstatthalters. 

Dies verunmöglicht es den Stimmbürger*innen, Anträge zu ihren Anliegen - die in der Mitwirkung leider grossmehrheitlich ignoriert wurden - an einer Gemeindeversammlung einzubringen. Die SP Oberhofen empfiehlt der Bevölkerung deshalb ein Nein zur Urnenabstimmung: Das Geschäft soll neu und korrekt aufgegleist werden. 
 

Die wichtigsten Gründe für ein NEIN zur ÜO Barell-Gut:
 

  • Keine Umgehung der Anträge aus der Oberhofner Bevölkerung 
  • Kein Beschluss ohne Verkehrs- und Schulwegsicherheit
  • Keine Überbauung ohne Verankerung von preisgünstigen Wohnungen im Sinn des eidgenössischen Wohnraumförderungsgesetzes 

Fortschrittlicher und lebendiger, solidarischer und grüner

Die Bewältigung der Corona–Pandemie stellt die Welt vor neue gesellschaftliche Herausforderungen – auch unser Oberhofen.

Wir setzen uns dafür ein, dass wir diese Krise solidarisch meistern. Die Gesundheit von uns allen ist unser höchstes Gut. Darum nehmen wir auf gefährdete Personen besondere Rücksicht. Wir engagieren uns für die Stärkung von Spitex und Freiwilligenorganisationen, die für unsere Gesellschaft noch wichtiger werden als bisher.

 

Schauen wir vorwärts und werden ein fortschrittlicheres und lebendigeres, solidarischeres und grüneres Oberhofen.

Wir können ein fortschrittlicheres Oberhofen werden. Wir machen uns stark dafür, dass junge Familien weniger Geld für Mieten ausgeben müssen und auch in den Ferien ein Angebot der Tagesschule besteht.

Wir können ein lebendigeres Oberhofen werden. Deshalb wollen wir den Sport- und Kulturorganisationen mehr Mittel und Räume zur Verfügung stellen. Und deshalb verlangen wir eine „Dorfstrategie“, welche die Mitsprache der Menschen vor Ort stärkt. 

Wir können ein solidarischeres Oberhofen werden. Auch die demographische Entwicklung stellt uns vor neue Herausforderungen. Wer älter wird, soll möglichst lange im eigenen Zuhause leben können. Deshalb setzen wir uns für eine generationenübergreifende Nachbarschaftshilfe ein.

Wir können ein grüneres Oberhofen werden. Deshalb setzen wir auf mehr Solarenergie in unserem sonnigen Dorf. Zu einem grüneren Oberhofen gehören auch sichere Wege für Velofahrer*innen und Fussgänger*innen: Deshalb setzen wir uns für eine Beruhigung des Verkehrs – besonders auf den Schulwegen - ein.